Ausgleichsgesetz der Planung
- Ausgleichsgesetz der Planung
Berücksichtigung der Interdependenzen zwischen den einzelnen Teilplänen und Beseitigung auftretender Diskrepanzen. Bestimmend für die ⇡ Gesamtplanung ist der schwächste Teilbereich (Minimumsektor, Engpassbereich), der z.B. in der Leistungserstellung, -verwertung oder im Finanzbereich liegen kann. Der Minimumsektor kann wechseln, so dass eine entsprechende Änderung der Planung erforderlich wird. Kurzfristig lässt sich der Minimumsektor nicht beseitigen, langfristig wird versucht, den Engpassbereich auf das Niveau der anderen Teilbereiche, z.B. durch Erweiterungsinvestitionen, einzuregulieren.
- Vgl. auch ⇡ Plankoordination, ⇡ Unternehmensplanung.
Lexikon der Economics.
2013.
Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:
Engpassbereich — ⇡ Ausgleichsgesetz der Planung … Lexikon der Economics
Minimumsektor — ⇡ Ausgleichsgesetz der Planung … Lexikon der Economics
Gutenberg — Erich, 1897–1984, wichtiger Vertreter der deutschen Betriebswirtschaftslehre nach dem Zweiten Weltkrieg. Von 1948–1951 hatte er den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt a.M., 1951–1966 den Lehrstuhl für Allgemeine… … Lexikon der Economics
Erich Gutenberg — Denkmal für Gutenberg in seiner Heimatstadt Herford Erich Gutenberg (* 13. Dezember 1897 in Herford; † 22. Mai 1984 in Köln) war ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler. Er gilt als Begründer der modernen deutschen Betriebswirtschaftslehre (BWL) … Deutsch Wikipedia
Heijunka — (平準化) ist ein Begriff aus japanischen Produktionskonzepten. Bei Heijunka geht es um die weitgehende Harmonisierung des Produktionsflusses durch einen mengenmäßigen Ausgleich. Es handelt sich um eine Weiterführung des Heikinka, der nivellierten… … Deutsch Wikipedia
Engpassplanung — 1. Unternehmensplanung: Ausrichtung des Gesamtplanes auf den Teilbereich, der den ⇡ Engpass in der Unternehmung darstellt. (⇡ Ausgleichsgesetz der Planung). 2. Grenzkostenrechnung: Verfahren zur Bestimmung der Planbezugsgrößen unter Beachtung der … Lexikon der Economics
Sukzessivplanung — Sukzessivplanung, Verfahren der Unternehmensplanung zur Koordination gleichrangiger Pläne eines Planungs und Kontrollsystems. Dabei wird zunächst ein Teilbereich vollständig durchgeplant, der dann als Grundlage der Planentwicklung für die… … Universal-Lexikon
Engpass — Auftreten knapper ⇡ Kapazitäten i.w.S., z.B. Absatz, Finanzen, Maschinenkapazitäten, Beschaffung, Organisation, dispositiver Faktor. Aufgabe der Unternehmensplanung ist es u.a., E. durch Anpassungsprozesse zu beseitigen mit dem Ziel der… … Lexikon der Economics